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Graduierungen
Nach den Sozialvorstellungen in Japan stehen zwei Menschen niemals auf der selben Stufe. Es gibt immer einen "Oberen" oder "Älteren", der Sempai genannt wird und einen "Unteren" oder "Jüngeren", der Kohai genannt wird.
Dies hierarchische Unterscheidung gibt es auch im Karatetraining, neben dem Sensei (dem Lehrer) gibt es die Sempai und Kohai.
Diese Unterscheidet man mit Hilfe des Graduierungssystem der Gürtelfarben.
Bei den Graduierungen wird zwischen dem Kyū (Schülergrad) und dem Dan (Meistergrad) unterschieden. Jede Stufe hat eine eigene Gürtelfarbe.
In Deutschland gibt es die Graduierungen vom 9 Kyū bis zum 10 Dan-Grad. Der 9. Kyū ist hierbei der unterste Grad und der 10. Dan der höchste.
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9. Kyu (weiß)
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8. Kyu (gelb)
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7. Kyu (orange)
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6. Kyu (grün)
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5. Kyu¹ (blau o.violett)
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4. Kyu¹ (blau o.violett)
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3. Kyu (braun)
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2. Kyu (braun)
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1. Kyu (braun)
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1. Dan bis
10. Dan (schwarz)
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¹) Die Farben für den 5. und 4. Kyu variieren von Verband zu Verband zwischen blau und violett.
Gürtel-Prüfungen
Um den nächsthöheren Kyu- bzw. Dan-Grad zu erlangen werden Prüfungen abgelegt, die je nach Kyu- oder Dan-Grad andere Prüfungsprogramme und eine andere Mindestwartezeiten zwischen den Prüfungen haben.
Die verschiedenen Prüfungsprogramme sind von Verband zu Verband unterschiedlich.
Das Ablegen der Prüfungen dient als Ansporn und Bestätigung für das harte Training.
In den Prüfungen wird auf Technikausführung, Haltung, Aufmerksamkeit, Kampfgeist, Konzentration und Willen geachtet, am Ende entscheidet der Gesamteindruck und man bekommt gesagt auf was man in Zukunft im Training besonders achten soll.
Bei Dan-Prüfungen (meist ab dem 5. Dan) wird auch auf den theoretischen Prüfungsanteil erheblich geachtet.
In manchen Organisationen werden diese Dan-Grade sogar nur durch besonderer Leistungen und Verdienste in diesem Sport verliehen.
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